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„John Rabe“ ist der beste deutsche Film

John RabeDas Drama „John Rabe“ ist der große Gewinner der diesjährigen Verleihung des Deutschen Filmpreises am Freitagabend in Berlin. Der Film um den Siemensmanager, der im zweiten Weltkrieg tausenden Chinesen das Leben rettet, gewann insgesamt vier Auszeichnungen – zwei davon in Hauptkategorien. So gab es neben der „Lola“ für den besten deutschen Film des Jahres auch den Preis für die beste männliche Hauptrolle (Ulrich Tukur).
Die Auszeichnung für die beste Regie ging an Andreas Dresen für seinen Film „Wolke 9„. Für ihre Leistung in dem Film bekam Ursula Werner die Auszeichnung für die beste weibliche Hauptrolle.
Als Verlierer des Abends dürfte sich Produzent Bernd Eichinger fühlen, der mit seinem Film „Der Baader-Meinhof Komplex“ zwar vier Mal für einen Preis nominiert war, am Ende jedoch leer ausging.
Je zwei Auszeichnungen gewannen auch die Filme „Nordwand“ (Regie: Philipp Stölzl) und „Chiko“ (Regie: Özgür Yildirim).

Die Preisträger in der Übersicht:

Bester Film
„John Rabe“ von Florian Gallenberger

Beste Regie
Andreas Dresen für „Wolke 9“

Beste weibliche Hauptrolle
Ursula Werner für „Wolke 9“

Beste männliche Hauptrolle
Ulrich Tukur für „John Rabe“

Beste weibliche Nebenrolle
Sophie Rois für „Der Architekt“

Beste männliche Nebenrolle
Andreas Schmidt für „Fleisch ist mein Gemüse“

Bester Dokumentarfilm
„Nobody’s Perfect“ von Nico von Glasow

Bester Kinderfilm
„Was am Ende zählt“ von Julia von Heinz

Beste Kamera
Kolja Brandt für „Nordwand“

Bester Schnitt
Sebastian Thümler für „Chiko“

Bestes Szenenbild
Tu Ju Hua für „John Rabe“

Bestes Kostümbild
Lisy Christl für „John Rabe“

Beste Filmmusik
Niki Reiser für „Im Winter ein Jahr“

Beste Tongestaltung
Christian Bischoff, Tschandis Chahkrokh, Heinz Ebner und Guido Zettier für „Nordwand“

Bestes Drehbuch
Özgür Yildirim für „Chiko“

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