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„Johnny Cash\s America“ in den Hackeschen Höfen

Johnny Cash's AmericaIm Rahmen der Cineramarock-Filmreihe kann man sich am Freitag Abend einen tieferen Einblick in das Leben und Wirken von Johnny Cash verschaffen. Der Dokumentarfilm  „Johnny Cash’s America“ zeigt deutlich, dass das späte Image des „Men In Black“ keineswegs eine aufgesetzte Marketing-Plattitüde war, sondern vielmehr das Resultat innerster Kämpfe der Person Johnny Cash mit sich selbst.
Die Regisseure Morgan Neville und Robert Gordon haben für ihren 2008 entstandenen Film zahlreiche Interviewpartner vor die Kamera bekommen, die den Menschen Johnny Cash sehr genau kannten. Angefangen bei seiner ältesten Tochter Rosanne Cash, die heute selbst als Musikerin weltweite Erfolge feiert, bis hin zu musikalischen Wegbegleitern wie Merle Haggard, Steve Earle, John Mellencamp, Kris Kristofferson oder auch Bob Dylan. Gerade mit Letzterem verband Cash eine besondere Beziehung, wie einige wunderbare gemeinsame Archivaufnahmen in dem Film beweisen.
„Johnny Cash’s America“ kann und will dem Leben seines Protagonisten keine neuen Geheimnisse entlocken, fokussiert jedoch die Widersprüchlichkeit und Zerrissenheit Johnny Cashs mit einem intensiven Blick auch auf die Gegensätze der US-Nation, ohne die der 2003 verstorbene Künstler nicht zu verstehen ist.
Der Film läuft an diesem Abend in der Originalfassung.

Johnny Cash’s America, USA 2008; Regie: Morgan Neville, Robert Gordon; Mit: Rosanne Cash, Bob Dylan, Merle Haggard, Kris Kristofferson, Loretty Lynn u.v.a.; Farbe, 88 Minuten

Hackesche Höfe Filmtheater, Fr 22. Mai, 22.15 Uhr (Originalfassung)

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