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Jonas Mekas

Jonas Mekas

Mit Jonas Mekas über die Zeit zu sprechen, das ist eine faszinierende Idee. Schließlich ist der aus Litauen stammende New Yorker Experimentalfilmer nicht nur ein herausragender Geschichtszeuge, er hat auch wie kaum ein anderer dazu beigetragen, Film (vor allem 16mm-Film) zu einem Medium der persönlichen Erinnerung und der ekstatisch aufgehobenen Zeit zu machen. „As I was Moving Forward Occasionally I Saw Brief Glimpses of Beauty“ heißt einer seiner großen Filme, der Titel enthält alle wesentlichen Themen: die Zeit als Bewegung, das Leben als vektorielle Erfahrung, die zeitweilige Suspendierung des Vergehens in „Momenten“ der Schönheit. Das Haus der Kulturen der Welt bringt diesen Giganten des Kinos, mittlerweile 92 Jahre alt, zu einem Gespräch mit Bernd Scherer im Rahmen der Reihe „Wörterbuch der Gegenwart“ nach Berlin.

Text: BR

Foto: Hollis Melton

Chronotopos? Wörterbuch der Gegenwart: #1 Zeit – Mit Jonas Mekas? Haus der Kulturen der Welt Do, 26.11, 19.00 Uhr, Mehr unter www.hkw.de

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