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Jüdisches Filmfest verleiht Gerhard-Klein-Filmpreise

Presiverleihung Gerhard-Klein-Filmpreis

Vom 18. – 31. Mai fand in Berlin und Potsdam das 17. Jüdische Filmfestival statt. Insgesamt wurden dem interessierten Publikum 24 Produktionen aus den USA, Israel, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Tschechien und Österreich präsentiert. Mit dem letzten Tag des Festivals stehen nun auch sämtliche Preisträger der Gerhard-Klein-Filmpreise fest.
Den Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm mit jüdischer Thematik erhielt die Filmemacherin Britta Wauer für „Im Himmel, unter der Erde: Der jüdische Friedhof Weissensee“. Der Publikumspreis ging an Shlomi Eldar für den Film „Precious Life“.  Über den Preis für den besten israelischen Film durfte sich schließlich Dan Wolman (Foto bei der Preisverleihung) für seinen Film „Gei Oni“ freuen. Der Film erzählt die Geschichte einer starken und hochsensiblen Frau, die sich Ende des 19. Jahrhunderts in einer von Männern dominierten Welt durchsetzt.
Insgesamt sind die Gerhard-Klein-Filmpreise mit 7.000 Euro dotiert und wurden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal vergeben. Namensgeber ist der 1999 verstorbene Kinobetreiber Gerhard Klein, der u.a. 1956 das Filmkunstkino Capital Dahlem gegründet und über 30 Jahre betrieben hatte.

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