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Keine Insolvenz des Babylon – Wir machen ohne Einschränkungen weiter

Keine Insolvenz des Babylon - Wir machen ohne Einschränkungen weiter

Die vom Babylon beauftragte Kanzlei hat heute in einer Stellungnahme an das Amtsgericht Charlottenburg dargelegt, dass das Unternehmen über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um sämtliche Verbindlichkeiten zu erfüllen. Das Unternehmen ist auf öffentliche Förderung angewiesen und natürlich ist es so, dass ein Unternehmen wie das Babylon finanziell stets sehr knapp gerechnet ist. Daher kann es gelegentlich auch zu Zahlungsstockungen kommen. Das ist nichts Ungewöhnliches. Um diese Schwankungen auszugleichen und jeden Zweifel an der finanziellen Lage des Babylon zu beseitigen, hat der Mehrheitsgesellschafter Timothy Grossman ein Darlehen zugesagt. Die Details sollen am Freitag dieser Woche in einer Gesellschafterversammlung beschlossen werden.
 
Wir informieren darüber, dass Tobias Hackel den Insolvenzantrag gestellt hat, ohne vorher seinen Mehrheitsgesellschafter und Mitgeschäftsführer zu informieren oder auch nur Zweifel an der Finanzlage des Unternehmens zu äußern. Es gab keine äußeren Anzeichen für eine Krise. Mitarbeiter, Krankenkassen und Finanzamt sind pünktlich bezahlt worden. Die Konsequenzen müssen nun die Anwälte klären.
 
Der November ist der erfolgreichste Monat diesen Jahres. Allein letzte Woche war das Haus vier Mal im 500-Plätze-Saal ausverkauft (Premiere der RTL/UFA-Serie „Deutschland 83“, „View from the Blue Moon“, Polnisches Theater „Alles wegen Judas“, Slavoj Ћiћek & „Die Geburt der Komödie aus dem Geist der Verzweiflung“). Wir sind froh, dass die Arbeit von zehn Jahren Babylon unter der Neuen Babylon Berlin GmbH weiterhin geschätzt wird.

Quelle: Neue Babylon Berlin GmbH

Foto: Andreas Augstein/ CC-by-sa 3.0/de

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