Kino & Stream

„Killer Elite“ im Kino

Killer Elite

Vom Töten habe er genug, sagt Danny (Jason Statham) schon zehn Minuten nach Beginn von Gary McKendrys „Killer Elite“. Zusammen mit seinem väterlichen Kollegen Hunter (Robert De Niro) ist er Ende der siebziger Jahre als Freiberufler tätig, sein Rückzug aus dem schmutzigen Geschäft des bezahlten, auch politischen Auftragsmords währt nicht lang. Denn schon bald wird Danny von der Arbeit und einem omanischen Scheich eingeholt: Er soll die drei Männer töten, die den Sohn des Scheichs auf dem Gewissen haben, man bietet Danny nicht nur viel Geld, sondern vor allem die Freilassung des entführten Hunter. Dass die Hinrichtungen der drei Engländer, wie früher Danny selbst „Spezialkräfte“ des britischen SAS, wie Unfälle aussehen sollen, macht den Auftrag nicht einfacher.
McKendrys Film wäre gern ein Polit-Thriller, angeblich basiert „Killer Elite“ auf einer wahren Begebenheit. Aber die australisch-amerikanische Produktion (die mit Sam Peckinpahs gleichnamigem Film von 1975 nichts zu tun hat) bleibt doch B-Movie, verliebt in passable Action-Sequenzen, mit hölzernen Texten und einem enttäuschenden Gast-Star: De Niro wirkt in seinen homöopathisch eingestreuten Auftritten wie abwesend.

Text: Thomas Klein

Foto: Concorde Film

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Killer Elite“ im Kino in Berlin

Killer Elite (The Killer Elite), USA/Australien 2011; Regie: Gary McKendry; Darsteller: Jason Statham (Danny Bryce), Clive Owen (Spike), Robert De Niro  (Hunter); 117 Minuten; FSK 16

Kinostart: 27. Oktober

Mehr über Cookies erfahren