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„Killing Time – Zeit zu sterben“ im Kino

Killing Time -Zeit zu sterben

Fadendünnes, strähniges Haar, müde Augen und ein Mund als kleine Öffnung mit ein paar Stümpfen darin. Große Töne spucken kann er dennoch: „Spiderman ist wie Pokйmon. Schwul und impotent.“ Das ist der eine. Der andere: ein verkniffener Kraftmensch mit schwitziger Stirn, vom Totalausfall (Wutausbruch oder Nervenzusammenbruch?) stets nur einige Sekunden entfernt. Zwei Namenlose, dazu verdammt, den Tag miteinander zu verbringen. In diese Situation gebracht hat sie Gambone, ein Drahtzieher aus dem bulgarischen Untergrund. Denn die beiden Männer sind Auftragsmörder. Und warten in einer kargen Wohnung auf ihr Opfer. Doch der Weg zum Schafott scheint zumindest verstellt – niemand kommt. So geraten die versetzten Profikiller mehr und mehr aneinander. Das Ausharren in der Warteschleife wird zur eigentlichen Probe mit erstaunlicher Pointe. Eine Gangster-Posse als Kammerspiel – das ist eine gar nicht mal unoriginelle Anordnung, die ihr Versprechen aber leider nicht einlöst. Die beiden Typen sind einfach zu blöde. Und das Setting zu witzlos.

Text: Carolin Weidner

Foto: drei-freunde Filmverleih

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Killing Time – Zeit zu sterben“ im Kino in Berlin

Killing Time? – Zeit zu sterben, Rumänien 2012; Regie: Florin Piersic Jr.; ?Darsteller: Cristian Ioan Gutau (Hitman 1), ?Florin Piersic Jr. (Hitman 2); 107 Minuten; ?FSK 16

Kinostart: 20. Februar

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