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Deutscher Kurzfilmreis 2011 vergeben

und_nun_sehen_sie_folgendesAls bester Spielfilm mit einer Laufzeit von maximal sieben Minuten wurde die Berliner Produktion „Und nun sehen Sie Folgendes“ (Foto) von Erik Schmitt und Stephan Müller ausgezeichnet. Die Jury lobte den Film, der wie ein rasantes Making-Of einschließlich Regieanweisung und Filmanalyse daherkomme, als „eine No-Budget-Produktion voller Witz und Selbstironie.“ In der Kategorie bis 30 Minuten siegte “Von Hunden und Pferden” von Thomas Stuber. Bester Dokumentarfilm wurde „Die Frau des Fotografen“ (Karsten Krause, Philip Widmann), den Sieg in der Kategorie Animations-/Experimentalfilme holte sich Bjorn Melhus mit „I’m not the Enemy“. Den Sonderpreis für einen Film von mehr als 30 bis 78 Minuten Länge erhielt Katharina Pethke für ihren Spielfilm „Louisa“.

Für den Deutschen Kurzfilmpreis 2011 waren insgesamt zehn Filme nominiert. Ausgewählt wurden die Kurzfilm von den Jurys Deutscher Kurzfilmpreis aus 251 wettbewerbsfähigen Vorschlägen. Mit der Nominierung ist eine Prämie von 15.000 Euro verbunden. Für den Filmpreis in Gold erhält der Hersteller jeweils 30.000 Euro. Allerdings wird die Nominierungsprämie auf den Filmpreis angerechnet. Außerdem muss die Prämie zweckgebunden für die Herstellung eines neuen Kurzfilms, eines Films mit künstlerischem Rang oder eine Projektvorbereitung verwendet werden. Der Sonderpreisträger erhält eine Prämie in Höhe von 20.000 Euro.

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