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„Labyrinth des Schweigens“ für Deutschland im Oscar-Rennen

Im Labyrinth des Schweigens

Giulio Ricciarellis „Im Labyrinth des Schweigens“ geht für Deutschland ins Rennen um eine Oscarnominierung in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film. Das gab die von German Films berufene unabhängige Jury heute bekannt. Insgesamt waren acht Filme bei German Films eingereicht worden. Neben Ricciarellies Drama auch „Elser – Er hätte die Welt verändert“ von Oliver Hirschbiegel, „Freistatt“ von Marc Brummund, „Honig im Kopf“ von Til Schweiger, „Jack“ von Edward Berger, „Schmidts Katze“ von Marc Schlegel, „Wir sind jung. Wir sind stark“ von Burhan Qurban, sowie Sebastian Schlippers Echtzeit-Thriller „Victoria“. Gerade über Letzteren war im Vorfeld der Nominierung viel diskutiert worden. Insgesamt wird in dem Film zu 49 Prozent Englisch gesprochen. Vorgabe der Academy, die den Oscar verleiht, sind in der Kategorie nicht-englischsprachiger Film jedoch maximal 40 Prozent erlaubt. Da es keine Ausnahmegenehmigung für „Victoria“ gab, konnte der Film letztlich nicht nominiert werden.
Ob „Im Labyrinth des Schweigens“ letztlich unter den nominierten Filmen für den Oscar ist, gibt die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences am 14. Januar 2016 bekannt. Regisseur Guilio Ricciaralli gibt sich jedoch durchaus optimistisch: „“Ich habe mit diesem Film im Ausland schon so viele gute Erfahrungen
gemacht, die Zuschauer reagieren, wie in Deutschland auch, berührt und
bewegt und denken dabei oft auch über die eigene Geschichte nach. Eine
solche internationale Resonanz war uns bei diesem Thema sehr wichtig.
Die Entscheidung der Jury ist für uns eine große Chance und eine große
Freude. Danke.“
Die Verleihung der Academy Awards (Oscars) findet am 28. Februar 2016 in Hollywood statt.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Heike Ullrich / CWP Film / Universal Pictures

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