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„Larry Crowne“ im Kino

Larry Crowne

Larry Crowne ist der perfekte Angestellte. Er ist vielleicht nicht der Allerhellste, dafür aber sehr engagiert. Trotzdem wird ihm eines Tages aus heiterem Himmel gekündigt: In der Kaufhauskette, für die er arbeitet, traut man ihm keine Karriere zu. Der Grund: Er hat nie ein Studium abgeschlossen. Doch genau das macht er nun. Larry Crowne studiert Rhetorik. Bei einer Lehrerin namens Mercedes Tainot. Das Studium erweist sich als Jungbrunnen, schon nach wenigen Wochen sehen wir einen Mann, der eigentlich zu den reiferen Semestern gehört, mit dem Motorroller herumfahren. Und das Hemd lässt er auch aus der Hose hängen. Tom Hanks hat bei „Larry Crowne“ fast alles selbst gemacht, bei allem Lob des ehrlichen Handwerks muss man dieser Komödie aber doch auch einige Schwächen bescheinigen. Diese haben zuvorderst mit dem Star und Helden zu tun: Hanks schließt hier deutlich an sein „Forrest Gump“-Image an, zugleich zielt er aber auf das, was in der klassischen Komödie „sophistication“ hieß, also auf eine gewisse Klasse, für die er selbst und seine Ideen hier leider doch deutlich zu plump bleiben.

Text: Bert Rebhandl

Foto: Kinowelt

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Larry Crowne“ im Kino in Berlin

Larry Crowne, USA 2011; Regie: Tom Hanks; Darsteller: Tom Hanks (Larry Crowne), Julia Roberts (Mercedes Tainot), Gugu Mbatha-Raw (Talia); 99 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 30. Juni

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