Komödie

„Liebe bringt alles ins Rollen“ im Kino

Trickreich: Liebe bringt alles ins Rollen

Von der Klasse des Knüllers „Ziemlich beste Freunde“ ist dieser neue „Hit“ aus Frankreich weit entfernt. Das fängt mit der unsympathischen Hauptfigur ­Jocelyn an, einem wohlhabenden Lebemann Ende 40, der wohl als Charmeur durchgehen soll, aber den ganzen Film nur nervt.

Foto: NFP marketing & distribution/GAUMONT LA BOËTIE FILMS TF1 FILMS PRODUCTION POUR TOI PUBLIC

Die Rolle hat der in Frankreich bekannte Komiker Franck Dubosc in seinem Regieerstling selbst übernommen, und so mimt er den unermüdlichen Frauen­jäger. Als er in der Wohnung seiner verstorbenen Mutter die Pflegerin von nebenan kennenlernt, scheut er nicht mal vor der Mitleidstour im Rollstuhl zurück. Dumm nur, dass ihn die Nachbarin ihrer Schwester der erfolgreichen Violinistin Florence vorstellt – die tatsächlich im Rollstuhl sitzt. Natürlich verliebt sich Jocelyn jetzt richtig, aber wie kommt er Florence gegenüber aus seiner Lüge und dem Rollstuhl wieder heraus?

Die vorhersehbare Handlung schlägt nur wenige Haken, umkurvt das Thema „Rollstuhl“ auf betont harmlose Weise und gewinnt nur durch die strahlend aufspielende Alexandra Lamy als Florence. Dem Schnösel Jocelyn gönnen wir sie nicht!

Tout Le Monde Debout (OT), F 2017, 107 Min., R: Franck Dubosc, D: Franck Dubosc, Alexandra Lamy, Elsa Zylberstein, Start: 5.7.

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