Comicfilm

„Logan – The Wolverine“ im Kino

Heldendämmerung: „Logan – The Wolverine“ muss ein letztes Mal ran

Foto: 2017 Twentieth Century Fox

Aus dem Radio erfahren wir, dass wir uns im Jahr 2029 befinden. Ein abgehalfterter Logan (Hugh Jackman) verdient sich seine Brötchen als Chauffeur einer Stretchlimousine. Von anderen Mutanten ist nichts zu sehen, nur Cariban (Stephen Merchant) umhegt in der Wüste den greisen Professor X (Patrick Stewart). Der muss Tabletten schlucken, um seine mentalen Fähigkeiten noch kontrollieren können, sonst drohen erdbebenähnliche Erschütterungen.
In Fahrt kommt die deprimierende Szenerie, als eine Mexikanerin mit Logan Kontakt aufnimmt und ihn bittet, sich um ein ganz besonderes kleines Mädchen (Saber Bankson) zu kümmern. Ein Mädchen, dem Metallklauen aus den Händen wachsen …
Dass Regisseur James Mangold es versteht, virtuos mit Genrekonventionen zu jonglieren, hat er mit dem Thriller „Copland“ (1997) und dem Western „Todeszug nach Yuma“ (2007) schon bewiesen. Er nimmt sich nach „Wol­verine: Weg des Kriegers“ zum zweiten Mal der vielschichtigsten Figur in der X-Men-Welt an. Mangold schickt seinen Helden auf ein letztes großes Abenteuer, in dem Wolverine einer Verschwörung auf die Schliche kommt. In den besten Momenten badet „Logan“ prima im eigenen Mikrokosmos-Saft, in seinen schwächeren erinnert der Film unangenehm an Teil 3 der Mad-Max-Filme. Dazu: knallige Oneliner und viel Action.

Logan (OT) USA 2017, 135 Min, R: James Mangold, D: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Saber Bankson, Start: 2.3.

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