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„Lord Of The Dance 3D“ im Kino

Lord of the Dance

Geld kann nicht irren: mit mehr als einer Milliarde Dollar globalem Einspiel und mit mehr als 3,6 Millionen Zuschauern allein in Deutschland ist die Show „Lord of the Dance“ im 15. Jahr ihres Bestehens eine Goldgrube. Die gute Nachricht: im Kino sieht der Zuschauer mehr als in den hinteren Rängen der 02-Arena (einer der drei Orte, wo diese Show im Dezember vergangenen Jahres aufgezeichnet wurde). Die schlechte Nachricht: was er sieht, ist alles andere als spektakulär, von Originalität nicht zu reden. Zu sehen und zu hören gibt es ein optisch attraktives Geigerinnen-Duo, ein routiniertes Tanzensemble und einen Chef, der sich als Zuchtmeister und öfter mal in selbstzufriedener Pose zeigt (dazu passt, dass die kurzen Zeitlupen ihm vorbehalten bleiben). In einer Nummer entledigen sich die Tänzerinnen ihrer Kleider und wirken anschließend wie Unterwäsche-Models, während ihre Frisuren die achtziger Jahre heraufbeschwören und die Outfits der Bösen aus einem Serial der Dreißiger zu stammen scheinen. Nur für eingefleischte Fans.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Lord Of The Dance 3D“ im Kino in Berlin

Hana, Dul, Sed, Österreich 2009; Regie: Brigitte Weich, Karin Macher; 98 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 9. Juni

 

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