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„Lotte und das Geheimnis der Mondsteine“ im Kino

Lotte und das Geheimnis der Mondsteine

Wie schon im ersten „Lotte“-Abenteuer („Lotte im Dorf der Erfinder“, 2006) hält es das liebenswerte Hundemädchen auch diesmal nicht allzu lange daheim. Ausgestattet mit einer Erfindung ihres Vaters, einem schicken Dreirad, begibt sich Lotte nämlich gemeinsam mit ihrem Onkel Klaus auf eine Expedition, um das Geheimnis mysteriöser Mondsteine zu lüften. Nach denen suchen allerdings auch die ängstlichen Mondhasen mit den drei Ohren und ein liebestrunkener Musiker.
Den Zeichentrickfilmern Heiki Ernits und Janno Pöldma, die mit ihren Werken eine lange Animationstradition Estlands aufrecht halten, ist mit „Lotte und das Geheimnis der Mondsteine“ einmal mehr eine charmante Ode an die Fantasie gelungen. So gestaltet sich die Reise von Lotte und Klaus denn auch keineswegs geradlinig und auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet, sondern eher als Entdeckungsfahrt in ein erstaunliches Wunderland, in dem es eine Tanzschule, einen Dschungel, ein Regenlabyrinth, ein Spinnwebenmuseum und ein veritables Traumland gibt. Die Geschichte schlägt so viele Kapriolen wie Lotte selbst, die immer neugierig bleibt, auf jedes Abenteuer losgeht und allen Mitgeschöpfen gegenüber stets hilfsbereit ist. Denn was wäre man schließlich ohne seine Freunde, alte wie neue?

Text: Lars Penning

Foto: 2012 Pandastorm Pictures

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Lotte und das Geheimnis der Mondsteine“ im Kino in Berlin

Lotte und das Geheimnis der Mondsteine (Lotte ja kuukivi saladus), Estland/Lettland 2012; Regie: Heiki Ernits, Janno Pöldma; 78 Minuten; FSK 0

Kinostart: 20. September 

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