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„Lucky Trouble“ im Kino

Lucky Trouble

Bei einem Autounfall haben sie sich kennengelernt: Slawa, der Lehrer aus der Provinz, und Nadja, die Schöne aus der Stadt. Es hat geknallt, dann hat es gefunkt – und schon soll geheiratet werden! Doch just als Slawa die provinziellen Zelte abbrechen und sich per Zug zur Hochzeitsfeier begeben will, kommt ihm am Bahnhof ein Politfunktionär in die Quere und in der Folge ein Fußballturnier, im Zuge dessen … aber das wäre jetzt zu kompliziert und würde außerdem zu weit führen.
„Lucky Trouble“ ist eine überdrehte Farce aus der russischen Gegenwart, die diese Genrebezeichnung mit Stolz und Würde trägt. Produziert hat Timur Bekmambetov, der mit seinen beiden „Wächter“-Filmen bereits bewiesen hat, dass er es schrill und schnell liebt. Ein beängstigendes Slapstick-Tempo legen denn auch Bräutigam und Braut vor, wenn sie nicht nur versuchen, per Telefon ihre Liebe, sondern konkret auch ihre jeweilige Situation zu retten. Die wiederum in gesellschaftlichen Verhältnissen wurzelt, die einiges zu wünschen übrig lassen. Am Ende wird, knapp, alles gut. Und schon ist „Lucky Trouble“ wieder vergessen.

Text: Alexandra Seitz

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „Lucky Trouble“ im Kino in Berlin

Lucky Trouble (Vykrutasy), Russland 2011; Regie: Timur Bekmambetov; Darsteller: Milla Jovovich (Nadja), Konstantin
Khabenskij (Slawa Treteronow), Ivan Urgant (Danja); 100 Minuten; FSK 6

Kinostart: 17. November

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