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„Ludwig Wittgenstein at the Movies“ im Arsenal

Ludwig Wittgenstein im Jahre 1910Ludwig Wittgenstein hatte zwei Idole: Fred Astaire und Carmen Miranda. Als passionierter Kinogänger saß der österreichisch-britische Philosoph immer in der ersten Reihe und sah sich besonders gerne Musicals und Western an. Sie waren im Anschluss an seine Vorlesungen die willkommene und entspannende „Dusche“.
Doch genauso wie Wittgenstein das Kino liebte, war er selbst auf der anderen Seite Inspiration für zahlreiche Filmemacher. Derek Jarman und Pйter Forgбcs haben sich genauso explizit mit Wittgenstein und seinem Werk auseinandergesetzt wie Stan Bakhage und Michael Snow. Noch bis Pfingstmontag (13.6.) ist im Schwulen Museum (Berlin-Kreuzberg) die Ausstellung „Ludwig Wittgenstein. Verortungen eines Genies“ zu sehen. Unter dem Motto „Ludwig Wittgenstein at the Movies“ zeigt das Kino Arsenal am heutigen Dienstag (7.6.) aus Anlass der Ausstellung im Schwulen Museum Ausschnitte aus Filmen, die der Philosoph besonders schätzte, aber auch Werke, die vom Wirken und Leben Wittgensteins inspiriert wurden.
Musikalisch durch den Abend führen wird Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris). Müller hat die Island-Reise Wittgensteins mit seinem Freund David Pisent vertont.

Ludwig Wittgenstein at the Movies, Kino Arsenal, Di 7.6., 20 Uhr

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