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„Macho Man“ im Kino

Macho Man

Daniel Hagenberger (Christian Ulmen) ist ein Weichei, der ewige beste Freund, an dem die Frauen die Eigenschaft des Zuhörens schätzen, der ihnen fürs Bett allerdings als komplett untauglich erscheint.  Nach etlichen amourösen Pleiten, verliebt er sich in die bezaubernde Deutsch-Türkin Aylin. Und obwohl ihm seine Freunde mit einer Fußballmetapher klar machen, wo er steht – wenn sie Real Madrid sei, sei er der SV Meppen – entscheidet sich Aylin wider Erwarten für eine Beziehung mit der verkrampften Kartoffel. Da Daniel bei ihrem Vater nicht landen kann, belegt er bei Aylins Bruder einen Crash-Kurs in Sachen Männlichkeit und mutiert kurzerhand zum Paradechauvinisten.
Die erste Regiearbeit von Kameramann Christof Wahl nach einem Buch von Moritz Netenjakob nervt durch die ausgelutschten Stereotype der Kulturkonflikt-Komödie und eine poppige Video-Clip-Ästhetik. Ulmens Metamorphose vom netten Jungen zum „Macho Man“ ist gleichwohl ziemlich unterhaltsam.

Text: Christoph David Piorkowski

Foto: Universum Film

Orte und Zeiten: „Macho Man“ im Kino in Berlin

Macho Man, Deutschland 2015; Regie: Christof Wahl; Darsteller: Christian Ulmen (Daniel Hagenberger), Aylin Tezel (Aylin Denizoglu), Ulli (Axel Stein); 98 Minuten

Kinostart: Do, 29. Oktober 2015

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