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Maradona gewinnt in Berlin

Die „Goldene 11„, der Publikumspreis des 11mm-Fußballfilmfestivals für den besten Film, geht in diesem Jahr an die Dokumentation „Maradona par Kusturica“ des serbischen Regisseurs Emir Kusturica. Der Filmemacher wäre an der Aufgabe, die argentinische Diva auf Zelluloid zu bannen fast gescheitert.
Auch Platz zwei der Publikumsgunst ging an einen Film über einen argentinischen Fußball-Nationalhelden. In der Dokumentation „Der perfekte Moment – Ein Film über Mario Kempes“ hat der Österreicher Andreas Weber den Mann porträtiert, der Argentinien 1978 als Kapitän zum ersten Weltmeister-Titel geführt hat.
Den Titel des besten Spielfilms des Festivals bekam die Geschichte eines Londoner Hooligans verliehen: „Cass“ hatte auf dem Festival seine Deutschland-Premiere gefeiert.
Im Kurzfilmwettbewerb „Shortkicks“ musste letztlich ebenfalls das Publikum über die Vergabe des Hauptpreises entscheiden. Nachdem die Jury zwei Kurzfilme gleichauf gesehen hatte und sich nicht festlegen wollte, musste das anwesende Publikum per Applaus entscheiden. Letztlich ging der Preis des besten Fußballkurzfilms an den englischen Regisseur Stephan Daldry für seinen Film „Eight„.

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