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Mareike Carriиre ist tot

Die Schwester des Schauspielers Mathieu Carriиrewar Mitte der 80er Jahre durch ihre erste Serienrolle in der ARD-Serie „Großstadtrevier“ an der Seite von Jan Fedder populär geworden. Bereits 1977 hatte sie ihr Kinodebüt in Bernhard Sinkels Historienfilm „Taugenichts“ gegeben. In Sinkels Fünfteiler „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ spielte sie Anfang der 80er Jahre ebenso mit wie in Frank Beyers Fernsehspiel „Zweite Haut“. 1986 übernahm Mareike Carriиre eine zweite, ebenfalls sehr populäre Serienrolle in der „Praxis Bülowbogen“ an der Seite von Günter Pfitzmann. Parallel dazu spielte sie neben Gudrun Landgrebe und Bruder Mathieu in der deutsch-ungarischen Kinoproduktion „Yerma“ (1984) mit. Weitere Kinofilme wie „Mary Ward“ (1985), „Die Tänzerin“ (1988), „Zugzwang“ (1989), das Regie-Debüt ihre Bruders Mathieu Carriиre, sowie, „The Rosegarden“ (1989) unter der Regie von Fons Rademakers und weitere deutsche wie internationale TV-Produktionen folgten. So war die deutsche Schauspielerin 1995/96 in der italienischen Mini-Serie „L’Avvocate delle donne“ zu sehen. 1996 wurde ihr die Rolle der Lehrerin und späteren Schuldirektorin Vera Herzog in der Jugendserie „Die Schule am See“ (1997 bis 2000) auf den Leib geschrieben. 2001 glänzte Mareike Carriиre neben Christian Kohl und in dem sensibel inszenierten Flüchtlingsdrama „Das Mädchen aus der Fremde“. Von einer ganz anderen Seite zeigte sie sich ab 2003 in der Comedy-Serie „Was nicht passt, wird passend gemacht“, in der sie als Gerda Wiesenkamp die resolute Chefin eines Bautrupps gab. Zuletzt stand sie u.a. mit Simone Thomalla für die Frühlingsreihe im ZDF vor der Kamera, Film Nr. 5 „Winterfrühling (AT)“ wurde bis Anfang März gedreht, Nr. 4, „Einmal Frühling und zurück“ feiert am kommenden Sonntag TV-Premiere..

Neben ihrer kontinuierlichen TV-Präsenz fand Mareike Carriиre 2007 den Weg zurück auf die Theaterbühne. Im Stück „Die 7 Todsünden“ war sie im Theater am Kudamm und im Hamburger Theater Komödie Winterhuder Fährhaus zu sehen. Immer wieder versucht die vielseitige Schauspielerin aber auch ganz neue Wege einzuschlagen. So ließ sie sich zur Atemtherapeutin ausbilden und bietet Präsenz- und Veränderungscoachings an. Außerdem engagiert sie sich als Repräsentantin der UNICEF.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Siebbi

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