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„Marmaduke“ im Kino

Marmaduke

Owen Wilson ist auf den Hund genommen – nach der Mitwirkung bei „Marley & Me“ leiht er diesmal einem vierbeinigen Hauptdarsteller seine Stimme. Das macht das permanente Gequassel von Marmaduke (so der Name des Hundes, der aus einem in vielen Zeitungen erscheinenden Comicstrip bekannt ist) zumindest in der Originalfassung ein wenig erträglicher. Die Geschichte ist auf den ersten Blick hundertprozentig familienfilmtauglich: Papa arbeitet zu viel, was seiner Familie gar nicht gut bekommt. Marmaduke, die ständig quasselnde dänische Dogge, wird aus der Familie verstoßen, nur um am Ende umso freudiger wieder in die Arme geschlossen zu werden.
In erster Linie aber geht es darum, mittels Animatronics sprechende Tiere vorzuführen und mit menschlichen Eigenschaften und Macken zu bereichern (Marmaduke ist im Teenie-Alter). Die animalischen Figuren haben aber im Grunde genommen genauso wenig Bemerkenswertes mitzuteilen wie die meisten ihrer besten Freunde auf zwei Beinen.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „Marmaduke“ im Kino in Berlin

Marmaduke, USA 2010; Regie: Tom Dey; Darsteller: Owen Wilson (Marmaduke), William H. Macy (Don); 88 Minuten

Kinostart: 15. Juli

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