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Marvel-Übernahme beschäftigt die Branche

Spiderman in BedrängnisTatsächlich zielt Disney mit den Marvelhelden jedoch auf die jungen Männer ab, die bei den Disney-Figuren womöglich nicht so gut bedient werden, wie Disney-Chef Robert A. Iger gestern in einem CNBC-Interview bestätigte. Er erwartet von der gewichtigen Übernahme in jedem Fall einen attraktiven Mehrwert für Disney. Die Kinoadaptionen der Marvel-Comics von „Spider-Man„(Foto) bis zu den „X-Men“ waren bislang allesamt Blockbuster. Und auch die Merchandising-Möglichkeiten sind unbegrenzt, nicht zuletzt was die Ausbeute von Marvel-Rides in Themenparks betrifft – die bislang Universal beherbergt, und für die bestehenden Attraktionen offenbar auch behalten soll.
Dass Disney künftig alle Marvel-Helden-Filme an sich reißt, muss indes wohl niemand befürchten. Sony etwa hält offenbar einen exklusiven Vertrag über das „Spider-Man“-Franchise und entwickelt gerade die kommenden drei Spidey-Abenteuer, wie der US-Presse zu entnehmen ist. Paramount ließ seinerseits verlauten, dass der im Vorjahr verkündete Vertriebsdeal mit Marvel über fünf Filme („Iron Man 2“ und „Iron Man 3“, „Captain America“, „Thor“, „The Avengers“) durch den Disney-Deal unberührt bleibe. Ähnliches gilt auch für Foxs Marvel-Franchises (u.a. „X-Men“, „Fantastic Four“). Doch unter den rund 7000 Marvel-Figuren findet sich bestimmt noch das eine oder andere verfilmungswürdige neue Franchise für Disney.

Quelle: Blickpunkt:Film

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