Actionthriller

„Mechanic: Resurrection“ im Kino

Killer killt Schurken – In „Mechanic: Resurrection“ darf wieder mal Jason Statham auftrumpfen

Foto: Universum

Um seine Geliebte zu retten, muss der Profi­killer Arthur Bishop (Jason Statham) drei ­Superschurken so töten, dass es wie ein Unfall aussieht. Spannung kommt dabei kaum auf, denn man weiß, dass Bishop unschlagbar ist; zudem ist die Story bekannt: Das Handlungsgerüst wurde komplett aus „The Killer Elite“ (2011) übernommen. Außerdem wirkt Bishops Handlungsmotiv hier wenig überzeugend, man nimmt einem kaltblütigen Killer wie dem ­„Mechaniker“ einfach nicht ab, dass er sich nach einer Nacht so sehr in eine Frau verliebt, dass er Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um sie aus den Klauen von Kidnappern zu ­befreien.

Doch lässt man sich auf das Leinwandgeschehen ein, kann der vom deutschen Regisseur Dennis Gansel solide inszenierte Film durchaus Vergnügen bereiten. Die Kampfkunst­szenen und Feuergefechte sind versiert choreografiert, die exotischen Schauplätze reizvoll. Der vor virilem Charisma strotzende Held findet als athletischer Spitzentechniker des Tötens erstaunliche Wege, seine Zielpersonen ins Jenseits zu befördern. Femi Elofowuju Jr. gibt eine erschreckende, nach dem Vorbild Idi Amins gestaltete Schurkenfigur ab. Tommy Lee Jones sorgt als seltsam kostümierter Mega-Gangster für Humor. Nur schade, dass ­Michelle Yeoh keine Gelegenheit erhält, ihre Kung-Fu-Künste zu demonstrieren.

Mechanic: Resurrection USA 2016, 94 Min., R: Dennis Gansel, D: Jason Statham, Jessica Alba, Sam Hazeldine, Start 25.8.

Bewertungspunkte3

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