Komödie

„Meier Müller Schmidt“ im Kino

Das Leben in einer Wohngemeinschaft – Chaos, Kompromisse und jede Menge Stress mit Putzplänen. Sebastian Petersons Berlin-WG-Film „Meier Müller Schmidt“

Foto: Barnsteiner Film

Doch ebenso bedeutet es Zusammenhalt und echte Bereitschaft. So auch in der Kreuzberger WG von Julian Meier, Kasimir Müller und Max Schmidt. Überfordert von den kleinen und großen Hürden des Alltags ist jeder Tag aufs Neue eine Herausforderung, mit der Ungerechtigkeit der Welt fertig zu werden. Auf der ständigen Suche nach Liebe birgt auch diese so einige Schwierigkeiten. Der Protagonist des Films, Julian Meier, verliebt sich gleich zu Beginn in Eva, den zweiten Hauptcharakter. Ihr Verhältnis basiert jedoch auf einer unerwünschten Verbindung und stellt damit erneut so einige Hindernisse in den Weg.
Rollenklischees, Struktur und Ästhetik erinnern in vielerlei Hinsicht an eine Daily Soap. Und trotz der völligen Vorhersehbarkeit der Handlung ist der Film durch die treffende Darstellung relevanter Themen aus dem Berliner Stadtleben dennoch unterhaltsam.

Meier Müller Schmidt D 2016, 86 Min., R: Sebastian Peterson, Start: 30.6.

Bewertungspunkte3

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