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MGM auf dem Weg der Besserung

Skyfall

Die Erfolge von „Skyfall“ und „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ kamen gerade zur rechten Zeit: MGM steht kurz davor, sich Bankenkredite in einer Höhe von 650 Mio. Dollar zu sichern. Dabei greift das Studio zwei Jahre nach seiner Restrukturierung und dem damit verbundenen Abschluss seiner Insolvenz auf die Unterstützung einer größeren Bankengruppe, zu der JPMorgan, die Bank of America und die Royal Bank of Canada zählt, zurück. Mit dieser Strategie hofft Studiochef Gary Barber, die Banken längerfristig an sich binden und im Verlauf der Zeit auf weitere Kredite vertrauen zu können.
Dass der gemeinsam mit Sony realisierte MGM-Film „Skyfall“ weltweit bereits der achterfolgreichste Film aller Zeiten ist und auch „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ die Erwartungen am Boxoffice erfüllte, hat die Bereitschaft der Banken, sich hinter das einstige Sorgenkind MGM zu stellen, sicherlich positiv beeinflusst. Mit den Finanzen will MGM einerseits Investitionen für neue Medien tätigen und zwei bis drei Filme im Jahr auf die Beine stellen, andererseits soll Investoren die Möglichkeit gegeben werden, weitere Aktien zurückzukaufen.
Die zwei nächsten großen eigenen Filme von MGM sollen der Reboot von „Robocop“ und „Hercules“ mit Dwayne Johnson werden. Beide Titel sollen 2014 in die Kinos kommen. Der gewaltigen Library des Studios fällt auch in Zukunft eine entscheidende Rolle zu: So sind Neuverfilmungen von „Die glorreichen Sieben“ (mit Tom Cruise), „WarGames“ und „Ein Mann sieht rot“ geplant.

Quelle: Blickpunkt: Film

Foto: 2012 Sony Pictures Releasing GmbH

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