Komödie

„Mike And Dave Need Wedding Dates“ im Kino

Mike und Dave brauchen Hochzeitspartnerinnen – und bekommen sie. Damit ist die banale Story dieser Farce im Wesentlichen zusammengefasst. Ansonsten werden meist vulgäre Dialoge, derbe Situationkomik, Drogenexzesse, alberner Sex und Slapstick geboten.

Foto: Fox

Die Brüder Mike und Dave sind Blödmänner mit regressiven Verhaltensweisen, die speziell bei Familienfeiern zu krassen Scherzen neigen. Daher sollen sie zur Hochzeitsparty ihrer Schwester zwei gesittete junge Frauen mitbringen, die Mike und Dave im Zaum halten sollen. Das geht erwartungsgemäß schief, die Anstandsdamen erweisen sich als äußerst trinkfreudige Schicksen, die auf der Feier in Honolulu für Tumult und Missgeschicke sorgen.

Das alles wirkt eher unerfreulich auf erwachsene Zuschauer. Das Geschehen und die Komik sind töricht, die Witze klemmen häufig und werden durch Wiederholungen überstrapaziert. Da war ein vergleichbarer Film wie „Wedding Crashers“ (2005) mit Vince Vaughn und Owen Wilson weit lustiger. Zac Efron, der erst kürzlich beim Partytrubel in „Dirty Grandpa“ schon mal in hochpeinliche Situationen geriet, und Adame Devine in den Titelrollen spielen hier weit unter Niveau. Anhand dieser Kindsköpfe reflektiert das seelenlose Kinodebüt des TV-Regisseurs Jake Szymanski die Angst vieler Männer vor sexuell offensiven Frauen. In gewisser Hinsicht sagt der Film auch einiges aus über Denkweisen von manchen Filmschaffenden in Hollywood und ihre Haltung Frauen gegenüber. Ralph Umard

Mike and Dave Need Wedding Dates USA 2016, 100 Min., R: Jake Szymanski, D: Zac Efron, Adam DeVine, Anna Kendrick, Aubrey Plaza, Start: 1.9.

Bewertungspunkte5

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