Kinderfilm

„Monster Trucks“ im Kino

Oberflächliches Actionabenteuer über die Verschmelzung von Monster und Maschine

Für den sozial nur mäßig kompetenten Smalltownboy Trip stellt der Schrottplatz ein zweites Zuhause dar. Hier bastelt er an einem aus Ersatzteilen zusammengeschusterten Gefährt, mit dem er besser jetzt als gleich aus der Tristesse seines High-School-Alltags ausbrechen möchte. Eines Nachts begegnet ihm ein ölfressendes Ungeheuer, dass sich Haifischzähnen und Tentakeln zum Trotz als hilflos und freundlich erweist.

Die bei einer Bohrung aus dem Erdinneren entfleuchte Kreatur macht es sich in besagtem Wagen gemütlich und fristet fortan als lebendiger Motor ihr Dasein. Bald sitzt Trip mit seiner Freundin Meredith im wortwörtlichen Monstertruck und flieht vor den Schergen des Ölkonzerns, die die Entdeckung der neuen Spezies vertuschen und dem zauberhaften Wesen ans Leder wollen.

Chris Wedge, der bisher auf Animationsfilme abonniert war, gibt mit „Monster Trucks“ sein Realfilm-Debüt. Buddy-Movie, Lovestory, Monster-Action, dazu eine Prise Öko-Kritik – „Monster Trucks“ versucht verschiedene Elemente zu kombinieren, bleibt aber in allem an der Oberfläche. Das Motiv von Monster und Maschine, die miteinander verschmelzen und sich gegenseitig als Prothese für die Fortbewegung dienen, wird zu ideenarm in Szene gesetzt, um Jung und Alt auf Spielfilmlänge begeistern zu können.

Monster Trucks USA 2016, 104 Min., R: Chris Wedge, D: Lucas Till, Jane Levy, Barry Pepper, Amy Ryan, Rob Lowe, Start: 26.1.

Bewertungspunkte4

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