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„Mount St. Elias“ im Kino in Berlin

Mount St. Elias

Wer stürzt, ist tot, weiß Axel Naglich, als er sich aufmacht zum Gipfel des Mount St. Elias, um aus 5.489 Metern Höhe mit Skiern bis hinunter zum Meeresspiegel am Golf von Alaska zu fahren – die längste Abfahrt der Welt. Zwei Amerikaner starben 2002 nach Todesstürzen auf der Strecke, ihre Leichen liegen noch am Berg. Das Gefälle beträgt bis zu 55 Grad, spiegelglatte Eisflächen, tückische Gletscherspalten, Lawinen und Schneestürme sorgen für Lebensgefahr. Getrieben von der Suche nach Grenz­erfahrungen, Nervenkitzel und dem Ehrgeiz, als erste die Abfahrt zu meistern, wagen Naglich und der Ski-Alpinist Peter Ressmann die halsbrecherische Tour.
Mehrere Kameras dokumentieren das Abenteuer der beiden Kitzbüheler: Regisseur Salmina filmt aus einem Helikopter, Kameramann Günther Göberl klettert selber mit, in den Helmen der Skihelden sind Minikameras installiert. So entstehen schwindelerregende Abfahrtsbilder, überwältigende Naturaufnahmen und spannende Szenen vom Gipfelsturm, bei dem Göberl beinahe in den Tod stürzt. Erst nach 300 Metern kann er seinen Rutsch in die Tiefe mit der Picke stoppen.

Text: Ralph Umard

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Mount St. Elias“ im Kino in Berlin

Mount St. Elias, Österreich 2009; Regie: Gerald Samina; 104 Minuten; FSK 12

Kinostart: 18. November

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