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Berliner Kinos

Das Moviemento erhält beim Rettungsversuch prominenten Support

Das ­Moviemento spielt nicht nur ein anspruchsvolles Arthouseprogramm, sondern ist auch ­Heimat vieler ­kleiner Filmfestivals. Vor einigen Wochen berichteten wir, dass Deutschlands ältestes, noch ­existierendes Kino in ­ Gefahr ist. Der Grund: Die Räume des ­Moviemento am Kottbusser Damm sollen verkauft ­werden. Die einzige ­Chance, dieses Kleinod zu ­erhalten: selber kaufen.

Das Kleinod am Kottbusser Damm ist Deutschlands ältestes Kino. Foto: imago images / Schöning

Deshalb haben die Moviemento-Betreiber Iris Praefke und Wulf Sörgel eine Crowdfunding-Kam­pagne gestartet. Mittlerweile konnte das erste Fundingziel in Höhe von 100.000 Euro erreicht werden. Derzeit gibt es gut 2200 Moviemento-Retter, die auf der Plattform Startnext gespendet haben. Bislang sind so knapp 120.000 Euro zusammengekommen.

Nun gilt es allerdings, eine weitaus schwierigere Hürde zu nehmen: Am Ende sollen und müssen 1,6 Millionen Euro zusammenkommen. Wir ­ drücken alle ­erdenklichen ­Daumen – und sind damit nicht allein: Das Lichtspielhaus bekommt reichlich prominenten Zuspruch. Schauspieler wie Kida Ramadan, Jasna Fritzi Bauer oder Fabian Hinrichs und Regisseure wie Tom Tykwer unterstützen das Moviemento u. a. durch Kurzauftritte auf Instagram. Hier findet ihr eine Auswahl der Beiträge:



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@khodrkida & seine persönliche @moviemento Story! Damit wir auch in Zukunft den Menschen zum Kino inspirieren dürfen, helft uns auf startnext.com/moviemento Danke Kida!

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Übrigens: Auch Firmen wie Mastercard engagieren sich bei der Rettung. Das Kreditkarten-Unternehmen lädt demnächst zu einem – leider nicht öffentlichen – Talk mit Regisseur und Fotograf Wim Wenders und Produzent Jakob Weydemann („Systemsprenger“). Wir finden: Es könnten sich noch viel mehr Menschen für den Erhalt des Kinos stark machen. Der Anfang ist gemacht.


Hier geht es zu unserem Beitrag zum 100-jährigen Bestehen des Hauses. Unter diesem Link geht’s zum aktuellen Programm.

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