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Neue Nummer eins: „Sucker Punch“

Sucker Punch

Anders als in den USA ist es Zack Snyders „Sucker Punch“ gelungen, an einem aufgrund des strahlenden Frühlingswetters eher durchwachsenem deutschen Kinowochenende, die Spitze der Kinocharts zu erklimmen. Dafür waren 150.000 Besucher in 420 Kinos genug. Einen eher verhaltenen Start hatte auch die aktuelle amerikanische Nummer eins, „Hop – Osterhase oder Superstar“, der am ersten Wochenende in 553 Kinos lediglich auf 100.000 Zuschauer kam – wobei es durchaus möglich ist, dass der Family-Entertainment-Film auf dem Weg zu Ostern noch zulegen kann.
Nach Einspiel (600.000 Euro) reichte es für den neuen Film von Christopher Meledandris Illumination Entertainment, der dem Erfolgsrezept von „Alvin & The Chipmunks“ folgt, allerdings nur für Platz vier: Disneys „Gnomeo und Julia“ profitierte von seinem 3D-Zuschlag und belegte bei 75.000 Kinogängern nach Einspiel (670.000 Euro) Platz zwei, gefolgt von „The King’s Speech“, der 605.000 Euro umsetzte und weitere 85.000 Besucher willkommen hieß. Gesamt marschiert der Oscar-Gewinner stramm auf die Zwei-Mio.-Zuschauer-Marke zu. „Almanya – Willkommen in Deutschland“ beschließt die Top fünf mit knapp 80.000 Besuchern und einem Einspiel von 565.000 Euro.
„Winter’s Bone“ ist ein weiterer neuer Film in den Top 20: In 65 Kinos gestartet, wurde der gefeierte Independent-Thriller von 16.000 Kinogängern gesehen.
Insgesamt wurden am bislang schwächsten Wochenende des Jahres etwas mehr als eine Mio. Tickets abgesetzt.

Quelle: Blickpunkt:Film

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