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Neue Nummer eins: „Vaterfreuden“

Der beachtliche Run deutscher Produktionen, der mit dem Start von „Fack Ju Göhte“ im vergangenen November begonnen hat, setzt sich nahtlos fort: Auch „Vaterfreuden“ erfüllt die hohen Erwartungen und löst Dauerbrenner „The Wolf of Wall Street“ auf Platz eins ab. In 645 Kinos flächendeckend gestartet, schaffte die dritte Regiearbeit von Matthias Schweighöfer auf Anhieb 475.000 Besucher und 3,7 Mio. Euro Einspiel. Inklusive Previewzahlen steht der Film bereits bei 550.000 Zuschauern. Damit hat es die Komödie geschafft, mit noch etwas besseren Zahlen als „Schlussmacher“ vor einem Jahr zu starten, der es dann gesamt auf 2,6 Mio. Besucher und ein Einspiel von 18,5 Mio. Besucher schaffte.
Dahinter gelang es „The Wolf of Wall Street“ an seinem vierten Wochenende, mit 200.000 Zuschauern und einem Einspiel von zwei Mio. Euro den zweiten Platz zu belegen. Mit gesamt 1,8 Mio. Besuchern ist das satirische Drei-Stunden-Epos jetzt der erfolgreichste Film in der knapp 50-jährigen Karriere von Martin Scorsese. Er löste „Shutter Island“ ab, ebenfalls mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, der von 1,6 Mio. Besuchern gesehen worden war.
„Robocop“ startete dahinter auf Platz drei: Bei 180.000 Kinogängern spielte Josй Padilhas Remake des Klassikers von Paul Verhoeven 1,5 Mio. Euro ein. Platz vier ging an einen weiteren Neuling: „Free Birds“ kam in 435 Kinos auf 850.000 Euro Umsatz und verkaufte dafür 115.000 Tickets. „Der Medicus“ beschließt die Top fünf mit einem Boxoffice von 800.000 Euro am siebten Wochenende und konnte sich über 90.000 weitere Ticketverkäufe freuen: Gesamt liegt Philipp Stölzls Film nunmehr bei überragenden 3,3 Mio. Zuschauern.
Oscar-Favorit „Dallas Buyers Club“ ging mit 98 Kopien mit knapp 35.000 Besuchern und einem Einspiel von 250.000 Euro Einspiel auf Platz 14 ins Rennen. „… und Äktschn!“ mit Gerhard Polt schaffte es mit 20.000 Kinogängern und 140.000 Euro Einspiel in 69 Kinos auf Platz 18.
Nach Besucherzahlen würde der weiterhin sehr starke „Fünf Freunde 3“ mit 130.000 verkauften Tickets Platz vier belegen – der Umsatz von 770.000 Euro war der sechststärkste des Wochenendes. Gesamt wurde die Enid-Blyton-Verfilmung von Mike Marzuk von nunmehr etwa 850.000 Besuchern gesehen. Der zweite Teil lag zum gleichen Zeitpunkt erst bei 750.000 Kinogängern. Und „Fack Ju Göhte“ kann sich nach weiteren 75.000 Besuchern am 14. Wochenende über gesamt nunmehr 6,9 Mio. Zuschauer freuen. Bora Dagtekins Filmphänomen ist damit nunmehr der fünfterfolgreichste deutsche Film seit 1968 und der dritterfolgreichste deutsche Film seit der Wiedervereinigung. „Nicht mein Tag“ holte sich am vierten Wochenende auf Platz elf 45.000 Besucher und 350.000 Euro Einspiel und liegt damit gesamt bei 600.000 Kinogängern.
Insgesamt wurden am vergangenen Wochenende 1,8 Mio. Tickets gelöst und 14 Mio. Euro an den deutschen Kinokassen eingespielt.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Warner

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