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Neue Nummer eins: The Wolf of Wall Street

The Wolf of Wall Street

Erstmals hat ein Kinostart des Jahres 2014 die Nummer eins der deutschen Kinocharts übernommen: Gerade für fünf Oscars nominiert, u. a. als bester Film sowie für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller, gab „The Wolf of Wall Street“ bei seinem Deutschlandstart Vollgas und schaffte trotz dreistündiger Laufzeit in 503 Kinos mit etwa 500.000 Besucher und ein Einspiel von fünf Mio. Euro. Es ist der mit Abstand beste Kinostart in der Karriere von Martin Scorsese, dessen Topfilm bislang seine letzte vormalige Zusammenarbeit mit „Wolf“-Star Leonardo DiCaprio war: „Shutter Island“ war auf dem Weg zu gesamt 1,5 Mio. Zuschauern mit 339.476 Kinogängern angelaufen.
„Der Medicus“ ist auf Platz zwei gut für 275.000 Besucher und weitere 2,5 Mio. Euro Einspiel. Gesamt steht der Blockbuster aus dem Hause UFA Cinema damit bei bereits mehr als 2,7 Mio. Zuschauern. Eine sensationelle Leistung! Dank seiner Einspiel-Power hielt sich „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ mit 1,5 Mio. Euro Umsatz bei 140.000 verkauften Tickets auf Platz drei. Gesamt nähert sich Warners Umsatzbringer nunmmehr der Sechs-Mio.-Besucher-Marke. „Nicht mein Tag“ mit Moritz Bleibtreu und Axel Stein, die erste Regiearbeit von Peter Thorwarth seit acht Jahren, hatte einen absolut überzeugenden Start mit 190.000 verkauften Tickets und einem Einspiel von knapp 1,5 Mio. Euro – der beste Kinostart in der Karriere von „Bang Boom Bang“-Regisseur Thorwarth. Produzent Christian Becker macht sich damit selbst Konkurrenz: Der ebenfalls von ihm produzierte Blockbuster „Fack Ju Göhte“ hatte am elften Wochenende unfassbare 170.000 Besucher und 1,3 Mio. Euro Einspiel, womit er gesamt die 6,5-Mio.-Besucher-Marke knacken konnte. Doppelter Grund zur Freude für die Constantin: „Fünf Freunde 3“ legte nach verhaltenem Donnerstagsstart in 498 Kinos deutlich zu und kam bei überzeugenden 220.000 Besuchern auf ein Einspiel von ebenfalls 1,3 Mio. Euro.
„12 Years a Slave“ – neun Oscar-Nominierungen – feierte angesichts seines harten Sujets mit etwa 70.000 Besuchern und 600.000 Euro Boxoffice in 96 Kinos einen überaus gelungenen Einstand auf Platz sieben. „Nebraska“ – sechs Oscar-Nominierungen – ging in 106 Kinos mit 12.000 Besuchern auf Platz 17 an den Start.
„Buddy“ belegte an seinem vierten Wochenende mit knapp 30.000 Besuchern und einem Einspiel von 200.000 Euro Platz 13. Gesamt liegt Michael Bully Herbigs Komödie damit über 700.000 Zuschauern.

Gesamt wurden etwas mehr als zwei Mio. Tickets in den deutschen Kinos verkauft.

Quelle: Blickpunkt:Film

Foto: Mary Cybulski / MMXIII TWOWS, LLC.

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