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New Berlin Award 2015 – Die Gewinner

Im Sommer wohnt er unten

Zum Abschluss des 11. achtung berlin-Filmfestivals wurden am Dienstag (21.04.) im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz die Preise des New Berlin Film Award vergeben. Als Gewinner in der Kategorie „Bester Spielfilm“ wurde „Im Sommer wohnt er unten“ (Szenenbild) von Regisseur Tom Sommerlatte ausgezeichnet. Die Jury schrieb in ihrer Begründung u.a.: „Ein Viereinhalb Personen Kammerspiel an einem einzigen Ort, welches niemals langweilig wird, beru?hrt und große Freude bereitet und ein Haus mit den abgefahrensten
Blu?mchentapeten der Filmgeschichte. Dies alles macht ‚Im Sommer wohnt er unten‘ zu einer deutschen, niveauvollen Komödie mit Tiefgang und verdient schlicht und ergreifend den Preis fu?r den Besten Spielfilm.“
Godehard Giese erhielt für seine Darstellung des David auch den Preis als „Bester Schauspieler“. Als „Beste Schauspielerin“ wurde Lilli Reinhardt für ihre Rolle als Sarah in „Liebe Mich!“ ausgezeichnet. Den Preis für die „Beste Regie“ bekam Robert Manson für „“Lost In The Living“. Der Preis für den „Besten Dokumentarfilm“ bekam Ines Thomsen für „Ein Papagei im Eiscafй“.

Die Preisträger in der Übersicht:

Bester Spielfilm: Im Sommer wohnt er unten (Regie: Tom Sommerlatte)
Bester Dokumentarfilm: Ein Papagei im Eiscafй (Regie: Ines Thomsen)
Lobende Erwähnung Dokumentarfilm: Insel 36 (Regie: Asli Özarslan)
Beste Produktion: Nachspielzeit (Produktion: Lichtblick Media GmbH, Produzent: Martin Heisler)
Beste Regie: Robert Manson für „Lost in the Living“
Lobende Erwähnung Regie: Anna Sofie Hartmann für „Limbo“
Beste Kamera: Martin Gressmann, Ralph Netzer, Hanno Lentz, Volker Gläser für „Das Gelände“
Beste Schauspielerin: Lilli Meinhardt in „Liebe Mich!“
Bester Schauspieler: Godehard Giese in „Im Sommer wohnt er unten“
Bester Mittellanger Film: „Rebecca“ (Regie: Anna F. Kohlschütter)
Lobende Erwähnung Mittellanger Film: „Napps – Memoire of an Invisible Man“ (Regie: Tami Liberman)
Bester Kurzfilm: „Pein“ (Regie: Ulrike Vahl)
Lobende Erwähnung Kurzfilm: „Nach Auschwitz“ (Regie: Jan Sobotka)
Preis der Ökumenischen Jury: „Müdigkeitsgesellschaft – Byung-Chul Han in Seoul/Berlin“ (Regie: Isabella Gresser)
Preis der VDFK: „Limbo“ (Regie: Anna Sofie Hartmann)
Preis der ExBerliner Jury: „Napps – Memoire of an Invisible Man“ (Regie: Tami Liberman)
Lobende Erwähnung ExBerliner Jury: „No Land’s Song“ (Regie: Ayat Najafi)

Text: Martin Zeising

Foto: Samuel Arnaud

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