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„New York, I Love You“ im Kino

Einer Stadt wie New York eine Liebeserklärung machen? Fällt wirklich nicht besonders schwer. Täglich verfallen Menschen dieser Metropole – darunter auch die elf Regisseure und Regisseurinnen von „New York, I Love You„. Sie alle haben Miniaturen gedreht, die ihre Liebe zu New York widerspiegeln, und greifen damit die Grundidee der Kurzfilmkompilation „Paris, je t’aime“ (2006) auf, in der jedem Arrondissement eine eigene Liebeserklärung ge­widmet war. Für „New York, I Love You“ wurde dieses Konzept etwas abgewandelt: Die deutlichen Verortungen wurden aufgehoben, und es gibt zu fast allen Beiträgen noch Zwischenstücke, in denen sich die Episoden berühren. Dadurch bekommt dieses Projekt zwar den Charakter eines ensemblefilmhaften Ganzen, in dem manch hübsche Idee steckt und eine Armada an bekannten Gesichtern (u.a. Natalie Portman, Orlando Bloom) zu sehen ist. Doch die Handschriften der einzelnen Regiebeteiligten sind meist ebenso wenig herauszulesen wie die Charakteristika der verschiedenen Metropolenecken.

Text: Sascha Rettig

tip-Bewertung: Zwiespältig

Orte und Zeiten: „New York, I Love You“ im Kino in Berlin

New York, I Love You, Frankreich/USA 2008; Regie: Yvan Attal, Allen Hughes, Shunji Iwai, Jiang Wen, Joshua Marston, Natalie Portman, Shekhar Kapur, Fatih Akin, Brett Ratner, Mira Nair, Randall Balsmeyer; 103 Minuten

Kinostart: 28. Januar

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