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„One Fast Move or I\m Gone: Kerouac\ Big Sur“ im Kino

Der große Ruhm war Jack Kerouacs Sache nicht. Als man ihn nach der Veröffentlichung von „On the Road“ (1957) zum „King of the Beats“ ausrief und er zum li­­­tera­ri­schen Popstar avancierte, rea­gier­te der Schriftsteller mit Alkoholexzessen und Depressionen. Er flüch­­tete in eine Holzhütte in einem pit­toresken nordkalifornischen Land­strich, setz­te dem Selbstverlust die Naturerfahrung entgegen und nahm den Kampf mit den Dämonen auf: In Big Sur entstand „Big Sur„, ein Schlüsselroman, dessen Entstehungs- und Wirkgeschichte Curt Worden in „One Fast Move or I’m Gone: Kerouac’s Big Sur“ nachzeichnet. Interviews mit Zeitgenossen und Gefolgsleuten, his­torische Dokumente, Landschafts­aufnahmen und Originaltöne lassen den Text am Ort seiner Produktion lebendig werden. Im vielstimmigen Zugriff, der Kerouacs spontanen Schreibstil nachzuahmen versucht, wird das Werk zugleich entschlüsselt, kommentiert und interpretiert – und nicht zuletzt in seiner Essenz erfasst.

Text: Alexandra Seitz

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „One Fast Move or I’m Gone: Kerouac’s Big Sur“ im Kino in Berlin

One Fast Move or I’m Gone: Kerouac’s Big Sur, USA 2009; Regie: Curt Worden; Farbe, 98 Minuten

Kinostart: 3. Dezember

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