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Oscar-Nominierungen 2009 stehen fest

Brad Pitt und Cate Blanchett in Außerdem geht der österreichische Beitrag „Revanche“ von Götz Spielmann ins Rennen. Sie müssen sich gegen den Cannes-Gewinner „Die Klasse“ und den japanischen Film „Departures“ behaupten.

Der ganz große Favorit des Abends ist indes „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, der sich über 13 Nominierungen freuen kann. Dahinter folgt „Slumdog Millionär“ mit zehn Nominierungen. Auf jeweils acht Nominierungen bringen es „Milk“ und „The Dark Knight“.

Gute Chancen darf sich „Der Vorleser“ ausrechnen, der mit insgesamt fünf Nominierungen zu den großen Überraschungen zählt: Die US-deutsche Koproduktion nach dem Bestseller von Bernhard Schlink wurde u.a. für den Oscar für den besten Film nominiert und tritt gegen „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, „Slumdog Milionär“, „Milk“ und „Frost/Nixon“ an. Die Regisseure der Filme wurden allesamt für den Regie-Oscar vorgeschlagen.

Bei den Darstellern werden sich die beiden Favoriten Sean Penn („Milk“) und Mickey Rourke („The Wrestler“) mit Frank Langella („Frost/Nixon“) und den Überraschungsnominierten Brad Pitt („Der seltsame Fall des Benjamin Button“) und Richard Jenkins („The Visitor“) messen müssen. Als beste Hauptdarstellerinnen wurden Kate Winslet („Der Vorleser“), Meryl Streep („Glaubensfrage“), Anne Hathaway („Rachels Hochzeit“) und – ebenfalls überraschend – Angelina Jolie („Der fremde Sohn“) und Melissa Leo („Frozen River“) nominiert. Völlig überraschend geht die eigentlich als Favoritin gehandelte Sally Hawkins („Happy-Go-Lucky“) leer aus.

Heath Ledger kommt zu der erwarteten Nominierung als bester Nebendarsteller in „The Dark Knight“. Seine Konkurrenten sind Josh Brolin („Milk“), Robert Downey Jr. („Tropic Thunder“), Philip Seymour Hoffman („Glaubensfrage“) und Michael Shannon („Zeiten des Aufruhrs“).

Bei den Damen gehen Amy Adams („Glaubensfrage“), Penelope Cruz („Vicky Cristina Barcelona“), Viola Davis („Glaubensfrage“), Taraji P. Henson („Der seltsame Fall des Benjamin Button“) und Marisa Tomei („The Wrestler“) ins Rennen.

In der Kategorie Bester Kurzfilm sind mit Reto Caffis „Auf der Strecke“ und Jochen Alexander Freydanks „Spielzeugland“ zwei weitere deutsche Filme nominiert, in der Kategorie Beste Dokumentation geht u.a. Werner Herzogs „Encounters at the End of the World“ ins Rennen.

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