Pferdefilm

„Ostwind – Aufbruch nach Ora“ im Kino

Raus aus dem trüben Deutschland, ab ins sonnige Spanien!

Foto: Constantin

Als Mika anhand des Brandzeichens ihres geliebten Hengstes Ostwind feststellt, dass er aus Andalusien kommt, reist sie mit dem Tier hin. Auf der Hacienda, wo sie sich als Hilfskraft verdingt, gerät sie in eine Familienfehde, denn die esoterisch angehauchte Tara hat andere Vorstellungen vom Umgang mit den Pferden als ihr wirtschaftlich orientierter Bruder Pedro. Als sich Pedro gezwungen sieht, die Quelle an die Gemeinde zu verkaufen, droht Unheil. Doch dann die Idee: Könnte man das traditionsreiche Pferderennen von Ora wiederbeleben, so wäre der Veranstaltungsort nationales Kulturgut und somit geschützt.
Der dritte „Ostwind“-Film bringt die Geschichte eines Mädchens und ihres Pferdes zu einem Abschluss und setzt auf die Naturschönheit Spaniens, die der Film in Cinemascopebildern feiert. Den kapitalistischen Bestrebungen eines globalen Unternehmens setzt er den Rückgriff auf eine lokale Tradition entgegen und vermittelt so den jungen Zuschauerinnen ein Stück ökonomischer Realität.

Ostwind – Aufbruch nach Ora D 2017, 110 Min., R: Katja von Garnier, D: Hanna Binke, Lea van Acken, Thomas Sarbacher, Amber Bongard, Start: 27.7.

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