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„Paranormal Activity 3“ im Kino

Paranormal Activity 3

Die Fortsetzung als Prequel: Im Jahr 1988 sind die Schwestern Katie und Kristi noch kleine Kinder, die das neue Haus genießen, bis ein vermeintliches Erdbeben (das zunächst allerdings nur die Erwachsenen bei ihrem Liebesspiel unterbricht) für einen Schock sorgt: Danach werden Überwachungskameras installiert, die bald übernatürliche Phänomene aufzeichnen: zunächst seltsame Geräusche, dann etwa die Küchenmöbel, die über dem Boden zu schweben beginnen. Da wirkt es schon fast alltäglich, dass Kristi, die jüngere Tochter, eines Nachts aufsteht und ihr Bett verlässt. Sie wollte mit Toby spielen, ihrem Freund, der für alle anderen unsichtbar bleibt, erklärt sie am nächsten Morgen. Doch das ist erst der Auftakt zu immer verstörenderen Ereignissen.
Kino der Erwartung: gerade weil der Film sich am Anfang ausführlich Zeit nimmt für die Schilderung banaler Alltagsvorgänge, funktionieren die überraschend eingesetzten Schocks umso nachhaltiger.
Mit seinen beiden Vorgängern kann der dritte Film der Reihe allerdings nicht mithalten, dafür nervt er zu oft mit wackliger Handkamera, wo „Paranormal Activity 2“ noch mit den starren Aufnahmen der Überwachungskameras brillierte, die konsequent die Aufmerksamkeit des Zuschauers herausforderten.

Text: Frank Arnold

Foto: 2011 Paramount Pictures

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Paranormal Activity 3“ im Kino in Berlin

Paranormal Activity 3, USA 2011; Regie: Henry Joost, Ariel Schulman; Darsteller: Katie Featherston (Katie), Sprague Grayden (Kristi Rey), Lauren Bittner  (Julie); 85 Minuten; FSK k.A.

Kinostart: 3. November

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