Animationsfilm

„Pets“ im Kino

Von Jagd zu Jagd – Die animierten „Pets“ hetzen durch eine rasante, aber dünne Handlung

Universal Pictures

Seit dem riesigen Erfolg mit den zwei Teilen von „Ich – Einfach unverbesserlich“ und dem Spin-Off „Minions“ gehört die Firma Illumination Entertainment zu den ernstzunehmenden Playern in der Animationsfilmbranche. Da Chris Renaud, Ko-Regisseur der jüngsten Produktion „Pets“, auch an besagten Kassenknüllern mitgearbeitet hatte, war für den Film um die Erlebnisse von Haustieren auf den Straßen von New York ein ähnliches Konzept zu erwarten: ein ebenso sinnfreier wie unterhaltsamer Blödsinn mit vielen Verfolgungsjagden.

Und so kommt es auch in der Geschichte um die Hunde Max und Duke, die sich – aus dem behaglichen Zuhause ausgesperrt – auf der Straße wiederfinden und nun sowohl von Tierfängern als auch von einer Bande ausgesetzter Haustiere verfolgt werden.
Doch trotz netter Figuren und lusti­ger Gags, die oft auf Parodien typischen Verhaltens der Tiere beruhen, fehlt etwas: ein unverwechselbares Flair (wie es die Konkurrenz von Pixar und Disney schafft) und vor allem eine wirkliche Handlung. Immer nur eine Jagd an die nächste zu reihen, das reicht am Ende für einen netten Nachmittag, doch das Zeug zum Klassiker erlangt man so nicht.

Pets USA/J 2016, 87 Min., R: Yarrow ­Cheney, Chris Renaud, Start: 28.7.

Bewertungspunkte3

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