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„Pitch Perfect“ im Kino

Pitch Perfect

Vom Singen unter der Dusche zum Singen auf einer großen Bühne ist es, siehe zuletzt bei Woody Allen, häufig ein schwieriger Übergang. Nicht so jedoch bei der Studentin Beca (Anna Kendrick), die eigentlich von etwas ganz anderem träumt: Songs produzieren, am liebsten in Los Angeles. Glück bedeutet für sie, wenn Kopfhörer jedes Geräusch der Außenwelt schlucken, sie sich gänzlich ihren Beats widmen kann. Hinderlich ist nur der Vater. Der will die Karriere­pläne seiner Tochter nämlich erst unterstützen, wenn sich diese zumindest für einige Zeit ernsthaft am College versucht hat. Beca akzeptiert den Kompromiss, denn auch musikalische Aktivitäten sind in diesem Fall anrechenbar. Sie wird Mitglied des A-capella-­Ensembles The Bellas und betritt damit eine Welt der Hysterie: herrschsüchtige Blondinen, Ace of Base, Trillerpfeifen. Und der netteste Junge ist dummerweise Mitglied des Konkurrenzensembles. Zwischen scheu-romantischen Filmabenden („The Breakfast Club“) und frenetischen Trainingseinheiten lässt „Pitch Perfect“ kein Klischee aus. Und ist dabei über­raschend unterhaltsam.

Text: Carolin Weidner

Foto: Peter Iovino / Universal Pictures

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Pitch Perfect“ im Kino in Berlin

Pitch Perfect, USA 2012; Regie: Jason Moore; Darsteller: Anna Kendrick (Beca), Skylar Astin (Jesse), Ben Platt (Benji); 112 Minuten; FSK 0

Kinostart: 20. Dezember

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