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„Planet der Affen: Prevolution“ im Kino

Planet_der_AffenDer Mensch stammt vom Affen ab – das ist angeblich eine der drei grundlegenden Kränkungen der Aufklärung. Dass dabei auch die Affen gekränkt sein könnten, hat man erst später entdeckt, in dem Science-Fiction-Zyklus „Planet der Affen“, der ab 1968 vier sehr erfolgreiche Filme hervorbrachte. Nun gibt es dazu eine Art Prequel, in dem erzählt wird, wie aus Tierversuchen mit einem Intelligenzmedikament (gegen Demenz als die große Zivilisationskrankheit) ein intelligenter Affe entsteht. Der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) hält diesen Caesar (hinter dem der Schauspieler Andy Serkis steckt) noch für ein besonders kluges Haustier, während der längst revolutionäre Phantasien hat. Rupert Wyatt erzählt diese Geschichte sehr stringent, mit gezielt eingestreuten kleinen Bosheiten gegen den Primat des Menschen, und unter geschickter Nutzung des Schauplatzes San Francisco. Wenn man es also mit der Plausibilität nicht allzu streng nehmen will, bekommt man mit „Planet der Affen: Prevolution“ einen guten Reißer in klassischer B-Film-Manier (allerdings mit A-Aufwand). 

Text: Bert Rebhandl

Foto: Twentieth Century Fox

tip-Bewertung: Sehenswert

Orte und Zeiten: „Planet der Affen: Prevolution“ im Kino in Berlin

Planet der Affen: Prevolution USA 2011; Regie: Rupert Wyatt; Darsteller: James Franco (Will Rodman), Freida Pinto (Caroline), John Lithgow (Charles Rodman); 105 Minuten; FSK 12

Kinostart: 11. August

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