Familienfilm

„Plötzlich Santa“ im Kino

Das Leben eines Familienvaters, der sich als Weihnachtsmann verkleidet – und das des echten

Capelight

Für Tischler Andersen hat Weihnachten eine ganz besondere Bedeutung, denn er schlüpft jedes Jahr am heiligen Abend für seine Kinder in die Rolle des Weihnachtsmannes. In die Vorbereitung seines großen Auftrittes investiert er viel Zeit und Mühe, ganz zum Leidwesen seiner Frau. Seine zwei ältesten Kinder wollen außerdem nicht länger an den Weihnachtsmann glauben und versuchen durch viele kleine Schikanen, das Schauspiel des Vaters zu entlarven und sich so davon zu überzeugen, dass der bärtige, rotgekleidete Mann nur ein Märchen ist. Andersen jedoch lässt sich von seinem Weihnachtstraum nicht abbringen und gerät durch ein außergewöhnliches Tauschgeschäft am Heiligabend schließlich in das Haus des echten Weihnachtsmannes.

Regisseur Terje Rangnes nimmt uns in seinem Film mit in skandinavische Weihnachtswälder. Er zeigt das schwedische Fest mit seinen Bräuchen und beleuchtet das leidige Weihnachtsthema in Familien mit Kindern: glauben oder nicht glauben. Insofern ist die Handlung auch für die erwachsenen Begleiter der kleinen Kinobesucher interessant.

In seiner Entspanntheit unterscheidet „Plötzlich Santa“ sich von den sonst häufig überspitzt dargestellten US-Weihnachtsfilmen. Der gemütliche Familienfilm basiert auf dem 1957 erschienenen Bilderbuch „Weihnachten beim Weihnachtsmann“ von Jens Ahlbom und Alf Prøysen und erzählt eine leichte Weihnachtsgeschichte, ohne zu viel Emotionen und Drama.

Snekker Andersen og Julenissen (OT) N 2016, R: Terje Rangnes, D: Trond Espen Seim, Anders Baasmo Christiansen, Ingeborg Raustøl, Start: 16.11.

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