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Podiumsgespräch mit Michael Ballhaus und Claudius Seidl

Anlässlich der Erscheinung der Autobiografie „Bilder im Kopf – Die Geschichte meines Lebens“ des wohl bedeutendsten deutschen Kameramannes führt Claudius Seidl ein Gespräch mit Ballhaus am 15. Mai über Bilder, Filmästhetik und Schönheit um 18 Uhr im Jazz-Institut Berlin. Wie haben sich die Wahrnehmung, das Sehen und auch die Schönheit der Schauspieler im Laufe der Zeit verändert?

Michael Ballhaus, geboren 1935 in Berlin, gehört zu den international renommiertesten Kameramännern, stand 40 Jahre hinter der Kamera und hat 80 Filme gedreht. Ende der 1960er Jahre wurde er Stammkameramann von Rainer Werner Fassbinder, mit dem er 17 Filme drehte. In den 1980er Jahren ging er nach Hollywood, wurde dort zu einem der gefragtesten Kameramänner und setzte die Visionen von US-Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Martin Scorsese und Robert Redford um. Ballhaus gilt als Erfinder der 360-Grad-Kamerafahrt, des sogenannten „Ballhaus-Kreisels“. Im Jahr 2014 zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück.   

Im März diesen Jahres veröffentlichte der Berliner seine Autobiographie „Bilder im Kopf – Die Geschichte meines Lebens“, die er zusammen mit dem Co-Autoren Claudius Seidl verfasste. Seidl schreibt seit 1983 Filmkritiken, schrieb für die Zeit, die Süddeutsche Zeitung sowie für den Spiegel und ist momentan Feuilleton-Leiter der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Foto: Franz Richter

Bilder im Kopf – Schönheit, Wahrnehmung und Bilder im Kino
Don, 15. Mai um 18 Uhr, Georg-Neumann-Saal im Jazz-Institut Berlin;
Eintritt frei 

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