Reboot

„Power Rangers“ im Kino

Neuerlicher Aufguss rund um die bunt bekleideten Teenei-Superhelden

Studiocanal

Nach einer Endlos-TV-Serie und zwei Kinofilmen wird die Legende um die Power Rangers wieder mal neu gestrickt. Und so kann auch der Unwissende ganz von vorne erleben, wie sich die Superheldengang formiert.

Die Teenies Jason Scott, Zack Taylor, Billy Cranston, Trini Kwan und Kimberly Ann Hart sind allesamt Außenseiter in ihrem Heimatstädtchen Angel Grove. Doch das Schicksal oder die Bestimmung oder andere Mächte führen sie an einem Ort zusammen: in einer alte Mine, wo Billy mittels einer Explosion ein Raumschiff freiliegt, dass dort seit Millionen von Jahren schlummert. An Bord: ein dauerquasselnder Roboter und eine Art Hologramm von Zordon, dem früheren Ober-Ranger. Er beschwört die fünf Jugendlichen, sich zu einem Team zu formen. Mithilfe der Power-Münzen bekommen sie Superkräfte, und zur Unterstützung erhalten sie Cyborgs in Gestalt von Dinosauriern – die sogenannten Zords. Nun kann er also beginnen, der Kampf gegen die abgrundtief böse Rita Repulsa. Die will nichts weniger als das Universum unterdrücken.

Klar, dies ist purer Teeniestoff, pubertär, vorhersehbar und simpel gestrickt. Aber es macht doch recht viel Spaß, dabei zuzusehen, wie sich die Gruppe findet, wie jeder der Fünf über seinen eigenen Schatten springen muss, um einen der verschiedenfarbigen Power-Rangers-Anzüge aus sich selbst herauszulocken. Der finale Kampf ist dann eher öde und erinnert unangenehm an die banalen Transformer-Balgereien. Martin Schwarz

Power Rangers USA/CAN 2017, 115 Min., R: Dean Israelite, D: Dacre Montgomery, Namoi Scott, RJ Cyler, Ludi Lin, Becky G., Start: 23.3.

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