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Premiere für Regiepreis „Metropolis“

vincent will meer

„Ich hab den ersten Metropolis!“. Die Freude über die Ehrung aus dem Kollegenkreis stand Feo Aladag ins Gesicht geschrieben, als sie bei der gestrigen Premiere des deutschen Regiepreises als Erste einen der goldenen Würfel entgegennehmen durfte. Mit „Die Fremde“ hatte sie in der Nachwuchs-Kategorie die Jury überzeugt. Wie Aladag hoben auch die anderen Preisträger die Tatsache hervor, dass es Kollegen waren, die ihre Leistung würdigten – und damit jene, die sie besonders gut beurteilen können. Für „Im Angesicht des Verbrechens“ erhielt Dominik Graf den Preis in der Kategorie Serie (er widmete den Preis dem kürzlich verstorbenen Michael Althen), Aelrun Goette wurde in der Kategorie Fernsehfilm für „Keine Angst“ geehrt. Und Ralf Huettner schließlich konnte für „vincent will meer“ (Szenenbild) einen Metropolis aus den Händen von Kollege und Laudator Marc Rothemund entgegennehmen.
Generell waren es die Kollegen, die die Bestleistungen auf der Bühne würdigten. Ob Roland Suso Richter, Andres Veiel, Jo Baier oder Marco Kreuzpaintner, der die Laudatio für den Ehrenpreisträger des Abends übernahm: Peter Lilienthal, der für sein Lebenswerk einen von der VG Bild-Kunst gestifteten Metropolis erhielt.
Preise gingen außerdem an Maria Simon und Alexander Fehling als beste Darsteller, an Wolf-Dietrich Brücker vom WDR als bester Redakteur und an zero one-Chef Thomas Kufus als bester Produzent. Insgesamt eine sehr gelungene Premiere, die der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure (BVR) mit Partner Audi auf die Beine stellte.

Die Preisträger im Überblick:

Beste Schauspielerin: Maria Simon

Bester Schauspieler: Alexander Fehling

Beste Regie in einem Kinofilm: Ralph Huettner für „vincent will meer“

Beste Regie in einem Fernsehfilm: Aelrun Goette für „Keine Angst“

Beste Regie in einer Fernsehserie: Dominik Graf für „Im Angesicht des Verbrechens“

Beste Regie Nachwuchsfilm: Feo Aladag für „Die Fremde“

Lebenswerk: Peter Lilienthal

Bester Redakteur: Wolf Dietrich Brückner

Bester Produzent: Thomas Kufus

Quelle: Blickpunkt:Film

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