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„Priest“ im Kino

Priest

Zähne fletschende, abscheuliche Ungeheuer ohne Augen: Die Blutsauger in diesem visuell eindrucksvoll in Szene gesetzten Genre-Mix aus Martial-Arts-Fantasy und Monster-Movie, utopischem Endzeit-Drama und Italo-Western haben außer Blutdurst und Lichtempfindlichkeit rein gar nichts gemein mit der klassischen aristokratischen Vampirfigur, wie sie einst Christopher Lee darstellte. Hier sind die Vampire Monstren, die wie Insekten in gigantischen termitenhügelartigen Nestbauten leben und alle von einer Königin abstammen.
Die Erde ist durch Kriege verwüstet, in den düsteren Städten herrscht diktatorisch ein theokratisches Regime. Als Vampire ein Mädchen entführen und zum Sturm auf eine Stadt rüsten, tritt ein geächteter Gotteskrieger, der wie eine Kreuzung aus Jedi-Ritter und Ninja wirkt, mit einem scharf schießenden Sheriff zum Kampf an gegen die Bestien, die von einem zum Vampir mutierten Mann in Revolverhelden-Kluft geführt werden.
Das Original-Filmskript basiert auf einer koreanischen Comic-Buchreihe, entsprechend stilisiert sind Figurenzeichnung, Bildästhetik und Dialoge gestaltet.

Text: Ralph Umard

tip-Bewertung: Sehenswert

Priest, USA 2011; Regie: Scott Charles Stewart; Darsteller: Paul Bettany  (Priester), Cam Gigandet  (Hicks), Maggie Q (Priesterin); 87 Minuten; FSK 16

Kinostart: 12. Mai

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