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„R.I.P.D.“ im Kino

R.I.P.D.

Auch hier mutieren Menschen zu grotesken Wesen, die von einem Polizistenduo gejagt werden. Statt des stoischen Tommy Lee Jones und des ewig quasselnden Will Smith übernehmen diese Aufgabe hier der Rookie Ryan Reynolds (der die ganze Zeit den Eindruck macht, als frage er sich, wie er wohl hier her gekommen sei) und der Westerner Jeff Bridges. Im Gegensatz zu ihren „MiB“-Kollegen sind sie bereits tot, aber in neuer Gestalt zurück auf der Erde, um Tote, die sich als Lebende ausgeben, in die Hölle zu schicken. Dazu gibt es eine Story um ein Relikt, welches das Portal zur Welt der Toten öffnet und einige Schurken, die eben diese auf die Erde loslassen wollen. Während Jeff Bridges mit breitem texanischen Akzent wie eine Selbstkarikatur wirkt, sind die 3-D-Effektszenen zwar aufwändig gestaltet, aber nicht unbedingt originell. Basierend auf einem Dark-Horse-Comic ist Robert Schwentkes Nachfolgefilm zu „R.E.D“ eine herbe Enttäuschung. „R.I.P.D“ klingt dem Wort „ripped“ nicht unähnlich, das passt: ein seelenloser Rip-off.

Text: Frank Arnold

Foto: Scott Garfield / Universal Pictures

tip-Bewertung: Uninteressant

Orte und Zeiten: „R.I.P.D.“ im Kino in Berlin

R.I.P.D., USA 2013; Regie: Robert Schwentke; Darsteller: Jeff Bridges (Roy Pulsipher), Ryan Reynolds (Nick Walker), Kevin Bacon (Bobby Hayes); 96 Minuten; FSK 12

Kinostart: 29. August

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