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„Rekonstruktion: Filmland Rumänien“ im Zeughauskino

Der Tod des Herrn Lazarescu

Unter den postkommunistischen Ländern Osteuropas zählt Rumänien zu denjenigen, die besonders viel aufzuarbeiten haben: eine nationalistische Diktatur, eine verratene Revolution, eine rücksichtslose Ökonomisierung. Fast aus dem Nichts ist in den letzten Jahren eine Bewegung junger Regisseure im rumänischen Kino entstanden, die sich dieser Herausforderung stellen. Dass es zu Cristi Puiu („Der Tag des Herrn Lazarescu“/Foto) oder Corneliu Porumboiu („12.08 Östlich von Bukarest“) aber auch eine Vorgeschichte gibt, davon weiß man im Westen immer noch wenig. Erste Ansätze zu einer vertieften Beschäftigung ermöglicht das Rumänische Kulturinstitut „Titu Maiorescu“ im Zeughauskino mit einer kleinen, sehr verdienstvollen Reihe „Rekonstruktion: Filmland Rumänien“; neben ganz neuen Beispielen laufen dort auch wegweisende Arbeiten von Lucian Pintilie und Mircea Saucan.

Rekonstruktion: Filmland Rumänien, Zeughauskino, 16.-20. Dezember, www.dhm.de/kino

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