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„Resident Evil – Afterlife“ im Kino

Resident Evil - Afterlife

Nichts Neues im Zombieland: Infolge von Versuchen der Umbrella Corporation ist der Großteil der Menschheit zu Zombies mutiert, nur ein kleines Fähnlein Aufrechter unter Führung von Alice (die einzige, die das Serum nicht in einen Zombie, sondern in eine Kampfmaschine verwandelte) ist damit beschäftigt, die Zombiehorden zu verringern. Sollte die Rettung sich auf dem Schiff Arcadia befinden, von dem hoffnungsvolle Nachrichten eingehen? Oder ist das nur eine neue Lüge, gar eine Falle der mächtigen Corporation?
Zur nicht übermäßig originellen Handlung gesellen sich in „Resident Evil – Afterlife“ Dialoge der schlichtesten Art, doch immerhin gibt es im mittlerweile vierten Realfilm der Reihe mehr Ruhepunkte als in den Vorläufern. Und es gibt eine Architektur, die geradezu auf 3D hin ausgerichtet zu sein scheint: mit extrem hohen Gebäuden, die  die Möglichkeiten bieten, in Fahrstuhlschächten oder an Außenwänden hinabzustürzen. Der Film arbeitet viel mit der Tiefe des Raumes, was die 3D-Effekte bemerkenswert gut zur Geltung bringt – im Gegensatz zu anderen Filmen der jüngsten Zeit ist bei diesem der 3D-Aufschlag berechtigt.

Text: Frank Arnold

tip-Bewertung: Annehmbar

Orte und Zeiten: „Resident Evil – Afterlife“ im Kino in Berlin

RESIDENT EVIL – AFTERLIFE, Großbritannien/Deutschland/USA 2010; Regie: Paul W.S. Anderson; Darsteller: Milla Jovovich (Alice), Ali Larter (Claire Redfield), Wentworth Miller (Chris Redfield)

Kinostart: 16. September 2010

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