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Retro: „Die Kirche bleibt im Dorf“

DieKircheBleibtImDorfEine porentief saubere Schwaben-Klamotte um die Themen Heimat, Folklore und Nachbarschaftsärger: Die Oberrieslinger und Unterrieslinger zanken sich um eine gemeinsame Kirche, einen Friedhof und eine plötzliche internationale Direktinvestition. Aus dem dürftigen Plot entspinnt sich ein dialektschweres Hin und Her zum Fremdschämen. Überraschungen bleiben dabei aus, statt Ironie gibt es viel Witzigkeit. Ständig ist etwas „granatenmäßig“ scheiße, und die Auswahl der Bildeinstellungen könnte auch von der Tourismusagentur festgelegt sein. Am Ende wird alles gut. Heile Welt im Retro-Style.         

Text: Lennart Laberenz
Foto: Camino Filmverleih
tip-Bewertung: Uninteressant

Die Kirche bleibt im Dorf: Orte und Zeiten in Berlin
Deutschland 2012; Regie: Ulrike Grote; Darsteller: Karoline Eichhorn (Christine Häberle), Julia Nachtmann (Klara Häberle); 97 Minuten; FSK 6

Kinostart: 23. August

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