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Richard Gere in „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ im Kino

Eine wahre Geschichte: Der Akita-Hund Hachiko holte den Uni­versitätsprofessor Hidesaburo Ueno täglich vom Bahnhof Shibuya in Tokio ab. Selbst nach dem Tod des Professors im Jahr 1925 kam der treue Kerl noch jeden Tag zum Bahnhof, um auf seinen verstorbenen Herrn zu warten. In seiner Heimat gilt Hachiko deshalb als Symbol für unendliche Loyali­tät – samt Denkmal in Shibu­ya.
Nach der japanischen Verfilmung „Hachiko monogatari“ (1987) nimmt sich nun auch Hollywood dieser Geschichte an. In „Hachiko“ läuft dem Musikprofessor Parker Wilson (Richard Gere) der Welpe am Bahnhof zu. Die Kis­te mit dem kleinen Racker aus Japan war vom Gepäckwagen gerutscht und zerbrochen. Bald schon verbindet ein unsichtbares Band den Professor und den Hund. Bis Parker vor seinen Studenten aus den Pantinen kippt …
Regisseur Lasse Hallström vermeidet den ganz großen Tierfilmkitsch, indem er die Geschichte recht erwachsen und streckenweise aus der Sicht des Hundes erzählt. Dann blicken wir durch die Augen von Hachiko auf einen animierend umhertollenden Richard Gere, während die subjektive Hundekamera in Bodennähe in die Schräglage gerät.

Text: Jörg Buttgereit

Orte und Zeiten: „Hachiko“ im Kino in Berlin

tip-Bewertung: Annehmbar

Hachiko (Hachiko: A Dog’s Story), USA 2009; Regie: Lasse Hallström; Darsteller: Richard Gere (Professor Parker Wilson), Joan Allen (Cate Wilson), Sara Roemer (Andy Wilson); Farbe, 93 Minuten

Kinostart: 12. November

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